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iF e.V. | Der Gesellschafter

iF e.V. | Our shareholder

„Übersehen wir nicht die gesellschaftliche Wirkung der Industrieware, ihren Einfluss auf Denken, Empfinden und Tun der Käufer, Verkäufer und Hersteller. Im Schlechten wie im Guten weckt jedes Erzeugnis vielerlei Vorstellungen und Ansprüche. Umgang mit den Dingen ist wie der mit Menschen. Er kann anregen, fördern, aber auch lähmen und abstumpfen, er kann Halt geben und Haltung, aber auch zerstören,“ schrieb Prof. Wilhelm Wagenfeld im ersten iF Jahrbuch vor 60 Jahren. (den kompletten Text finden Sie hier:).

Mehr als nachvollziehbar, dass die Philosophie des UNIVERSAL DESIGN sich schon fast nahtlos an Wagenfelds Thesen anschließen möchte. UNIVERSAL DESIGN beschäftigt sich in besonderer Weise mit den gesellschaftlichen Veränderungen und ihren notwendigen Auswirkungen auf die Gestaltung.

Als eine der ältesten Designorganisationen der Welt (seit 1953) hat der iF e.V. mit der Gründung seiner Tochter – der iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH – sich einer der interessantesten Aufgaben im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes der Gestaltung gestellt. Bestimmt keine leichte, aber wie wir finden, lösbare Aufgabe.

Auch hier im Mittelpunkt, die Menschen:
“We should not underestimate the social effects of industrial goods and their influence on the thinking, feeling and acting of those who buy, sell and produce them. Each product engenders a multitude of ideas and demands, both good and bad. Interacting with objects is akin to interacting with people: it can be inspiring and helpful but it can also be crippling and dull; it can support us, but it can also be harmful,” wrote Prof. Wilhelm Wagenfeld in the first iF year book 60 years ago (The full text is available here:).

It is very clear that UNIVERSAL DESIGN’s philosophy is an almost seamless extension of Wagenfeld’s theories. UNIVERSAL DESIGN considers social change and its unavoidable impact on design in a very special way.

iF e.V. is of the oldest design organizations in the world (established in 1953), and in founding its subsidiary, iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH, it set out to engage with one of the most interesting challenges posed by a holistic approach to design. That certainly is not an easy task, but we believe it is one that can be tackled.

Here, again, the focus is on people:

Ernst Raue Positionen

Ernst Raue

Dem universal design messe ich für die Zukunft große Bedeutung bei.
Ernst Raue
Ernst Raue nimmt seit 1995 die Funktion des Vorstandsvorsitzenden beim iF Industrie Forum Design e.V. wahr. Einer langjährigen Tätigkeit als Vorstand der Deutschen Messe AG schloss sich die Gründung einer Unternehmensberatungs- und Beteiligungsgesellschaft an. Hierbei stehen die aktive Begleitung junger Unternehmen aus der IT Welt bis zur Wahrnehmung von Aufsichtsratsmandaten im Focus seiner unternehmerischen Aktivitäten.

Hinweise:
www.er-gbs.com
I think universal design will be extremely important in the future.
Ernst Raue
Ernst Raue has been Chairman of the Executive Board of iF Industrie Forum Design e.V. since 1995. After a number of years on the executive board of Deutsche Messe AG, Raue founded a corporate consulting and investment company. His activities range from actively accompanying IT start-ups to holding supervisory board mandates.

Note:
www.er-gbs.com
Positionen
1. Herr Raue, welche Bedeutung messen Sie der Thematik des universal design in Zukunft bei?
Dem universal design messe ich für die Zukunft große Bedeutung bei. Durch die immer schnellere Entwicklung von Technologien und Assistenzsystemen wird es notwendig sein, den Menschen durch Intuitivität Sicherheit und Vertrauen in neue Produkte und Entwicklungen zu geben.

2. Sie haben die Einbindung der universal design Thematik als eigenständige Aktivität des Industrie Forum design e.V. stark gefördert. Was waren Ihre Beweggründe?
universal design verdient besondere Aufmerksamkeit. Deshalb bilden wir es unter dem Industrie Forum design e.V. in einer eigenen Firma ab. Designbüros, Hersteller, Architekten und Service Designer finden hier Ansprechpartner, die sich ihres Themas in besonderer Weise annehmen können. Gemeinsam kann dann der Focus geschärft werden.

3. Wie würden Sie die Differenzierung zwischen der iF International Forum Design und der iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH beschreiben?
Das universal design Team versteht sich als Netzwerk und Impulsgeber für Gestalter, die als Moderatoren gesellschaftlicher, betrieblicher und sozialer Prozesse im interkulturellen Kontext arbeiten. iF International Forum Design e.V. als eine der renommiertesten Designorganisationen weltweit fungiert als Träger.

4. Mit welchen Aufgaben muss sich universal design in Zukunft im Feld der IT beschäftigen?
Die Digitalisierung erreicht inzwischen alle Institutionen und Organisationen. Alle Services und Produkte haben digitale Aspekte zu berücksichtigen. Auch das Design muss sich dieser Entwicklung stellen und besonders die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine betrachten.

5. Ihr persönlicher universal design favorite?
Die Pflegeweste. Dem demografischen Wandel entsprechend werden wir mehr und bessere Produkte und Lösungen für Pflegepersonal brauchen. Die von der TU München entwickelte Pflegeweste ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie den wachsenden Belastungen der Pfleger mit intelligenten Lösungen begegnet werden kann.
Positions
1. Mr. Raue, what kind of importance do you attach to the issue of universal design moving forward?
I think universal design will be extremely important in the future. Given the ever-increasing pace of development in technology and assistive systems, trust and security in new products and developments will need to be fostered among people through intuitiveness.

2. You have been a strong proponent of integrating universal design as an independent activity of Industrie Forum design e.V.. What was your motivation for this?
Universal design is worthy of special attention. That’s why a separate company under the Industrie Forum design e.V. banner is devoted to the subject. Design offices, manufacturers, architects and service designers can liaise here with people who can provide special assistance. This enables the focus to be sharpened collectively.

3. How would you describe the distinction between iF International Forum Design- and iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH?
The universal design team is seen as a network and source of impetus for designers who work as links between societal, business-related and social processes in an intercultural context. As one of the world’s most-renowned design organizations, iF International Forum Design e. V. acts as an intermediary for this.

4. Which tasks will universal design have to deal with in the field of IT moving forward?
Digitalization has now permeated all institutions and organizations. Digital aspects must be taken into account for all services and products. Design must adapt to this trend and, in particular, focus on the interfaces between man and machine.

5. What is your personal universal design favorite?
The care jacket. Given the process of demographic change, we are going to need better products and solutions – and more of them – for care personnel. The care jacket developed by TU München is a textbook example of how the increasing workload for care personnel can be countered by means of intelligent solutions.

Uni. Prof. Fritz Frenkler Positionen

Uni. Prof. Fritz Frenkler

So lange das Design nicht zum Ursprung universal design zurückgeführt wird, wird die Bedeutung von universal design gewinnen.
Uni. Prof. Fritz Frenkler
Uni. Prof. Fritz Frenkler, Vorstandsmitglied des industrie forum design e.V., Jury Vorsitzender des iF product design award, Mitgründer des universal design e.V.

Hinweise:
www.id.ar.tum.de/lehrstuhl/
www.f-p-design.com
iF Jurylist
As long as design is not being directed back towards its universal roots, the significance of universal design will grow.
Uni. Prof. Fritz Frenkler
University Professor Fritz Frenkler, member of the Executive Board of industrie forum design e.V., chair of the iF product design award jury, co-founder of universal design e.V.

Note:
www.id.ar.tum.de/lehrstuhl/
www.f-p-design.com
iF Jurylist
Positionen
1. Herr Professor Frenkler, welche Bedeutung messen Sie der Thematik des universal design in Zukunft bei?
Universal design ist entstanden, weil durch das Marketing- und Zielgruppenorientierte Design das universelle Design verloren gegangen ist – welches jedoch immer der Anspruch des Designs sein sollte und in der Historie auch war. So lange das Design nicht zum Ursprung universal design zurückgeführt wird, wird die Bedeutung von universal design gewinnen.

2. Sie haben die Einbindung der universal design Thematik als eigenständige Aktivität des Industrie Forum design e.V. stark gefördert. Was waren Ihre Beweggründe?
Meine Beweggründe resultieren daraus, dass ich davon überzeugt bin, dass man den Anspruch an das Design mit universal design fördern sollte, bis bekannt ist, dass Universalität in allen Design enthalten sein sollte.

3. Wie würden Sie die Differenzierung zwischen der iF International Forum Design und der iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH beschreiben?
Das iF International Forum Design hat die Aufgabe, gutes Design im generellen und im besonderen auszuzeichnen, zu kommunizieren und damit Vorbilder für die Designer und für die Industrie zu schaffen.
Die iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH hat mehr die Aufgabe, das Thema vom Forschungsansatz – mit, über und durch Design – voranzutreiben, Stichwort universal design lab (Laboratorium) und so Design auch als zukünftige Wissenschaft vorzudenken.

4. Mit welcher Aufgabe muss sich universal design in Zukunft beschäftigen?
Das universal design muss so intensiv an dem Thema arbeiten, dass es ohne den speziellen Anspruch an sich bestehen kann, so dass die Aufgabe des universal design im Prinzip obsolet wird und dadurch das universal design im Endeffekt überflüssig.

5. Ihr persönlicher universal design favorite?
Ein Produkt, das nicht nur beschränkt auf eine Lokalität und eine Anwendung nutzbar ist, sondern universell. Zum Beispiel ein Putzeimer, da ein solcher nicht nur zum Aufbewahren von Flüssigkeiten nützlich ist, sondern auch Transportmittel sein kann.
Positions
1. Professor Frenkler, what significance do you think the subject of universal design will have in the future?
Universal design came about because marketing and target group-oriented design led to the disappearance of universally applicable design, even though universality should always be a requirement of design and has been throughout history. As long as design is not being directed back towards its universal roots, the significance of universal design will grow.

2. You have strongly supported the incorporation of universal design as an independent thematic activity within Industrie Forum design e.V.. What moved you to support this focus?
I was moved to do so because I am convinced that people should support universal design aspirations until universality becomes established as a quality of all design.

3. How would you describe the differences between iF International Forum Design GmbH and iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH?
iF International Forum Design intends to honor and to publicize examples of good design in general and in particular, and in this way create models for designers and for the commercial sector.
iF UNIVERSAL DESIGN & SERVICE GmbH has more of a focus on the matter of promoting research approaches – with design, about design and by means of design. The key idea here is the universal design lab. These focal points allow us to drive the progress of design as a future science.

4. What tasks must universal design tackle in future?
Universal design has to focus so intensively on its theme that it can exist without being a special requirement in and of itself, so that the objectives of universal design will, in principle, become obsolete and superfluous in the end.

5. What is your personal favorite example of universal design?
A product that is not just confined to a single locale and a single function, but which has a universal appeal. For example, a cleaning bucket that can be used not only for storing liquids, but also to transport items in general.

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